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Erstbezug nach Modernisierung, 2-Zimmer-Whg. im Grüngürtel
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Unternehmensgeschichte

Der in Düren herrschende Wohnungsmangel ließ in der Beamtenschaft den Gedanken reifen, sich zu einer Baugenossenschaft zusammenzuschließen. Am 13. November 1913 wurde die Genossenschaft unter dem Namen "Beamtenbaugenossenschaft" gegründet. Die Zahl der Gründer betrug 62. Der satzungsgemäße Zweck war, Mitgliedern gesunde und zweckmäßig eingerichtete Wohnungen in eigens erbauten oder angekauften Häusern zu billigen Preisen zu verschaffen. Geschäftsanteil und Haftsumme betrugen je 300,-- Mark. Am Schluss des Geschäftsjahres 1914 zählte die Genossenschaft 130 Mitglieder.

Im Mai 1914 wurde mit dem Bau der ersten 8 Einfamilienhäuser an der Schoellerstraße begonnen, die infolge des Kriegausbruchs erst 1916 fertiggestellt werden konnten. Trotz der Schwierigkeiten, welche die Kriegsverhältnisse für den Baubetrieb mit sich brachten, beschloss die Genossenschaft Anfang 1916, weitere 22 Einfamilienhäuser auf dem rückwärts liegenden Teil des bereits bebauten Grundstücks zu errichten.

Am 28. März 1919 wurde den sozial-politischen Strömungen der Zeit entsprechend die Genossenschaft auf breiterer Grundlage neu aufgebaut. Die Genossenschaft erhielt den Namen:

"Siedlungsgenossenschaft für Stadt und Kreis Düren eGmbH".

Sie warb ihre Mitglieder in allen Schichten der Bevölkerung. Der satzungsgemäße Zweck wurde dahin erweitert, dass die Genossenschaft kinderreichen und minderbemittelten Familien und Personen in Stadt und Kreis Düren gesunde und zweckentsprechend eingerichtete Wohnungen in eigens erbauten oder angekauften Häusern oder Siedlungen zu angemessenen Preisen zu verschaffen strebte, um dadurch allgemein preisregelnd auf die Wohnverhältnisse einzuwirken. Wie notwendig dieser Schritt der Genossenschaft war, geht aus dem großen Interesse hervor, das weite Kreise der Bevölkerung durch Eintritt in die Genossenschaft bewiesen. Am Schluss des Geschäftsjahres 1919 stieg die Mitgliederzahl auf 379.

Notwendigerweise wurde nach Beendigung des Krieges und bei Rückkehr in geordnete Verhältnisse die Forderung nach sofortiger Abhilfe der Wohnungsnot laut. Es setzte auch bald eine lebhafte Bautätigkeit der Genossenschaft ein, um wenigstens die während des Krieges bereits geplanten Bauvorhaben durchzuführen.

Die Finanzierung des Wohnungsbaus gründete sich in den Jahren 1921 - 1923 auf die staatlichen und städtischen Baukostenzuschüsse, 1923 außerdem auf die Wohnungsbauabgabe.

Wenn man bedenkt, welch verheerende Wirkungen die Inflation auf die gesamte Wirtschaft ausübte, so waren die Erfolge der Genossenschaft in den Jahren 1921 bis 1923 auf dem Wohnungsmarkt durchaus beachtenswert.

Bei der Goldmarkeröffnungsbilanz am 1. Januar 1924 wurde der Geschäftsanteil entsprechend der wirtschaftlichen Lage der Mitglieder auf 150,-- Mark herabgesetzt, während die Haftsumme von 300,-- Mark bestehen blieb.

Das Jahr 1924 brachte nach Stabilisierung der Währung einigermaßen Ordnung in die Finanzierung des Wohnungsbaus. Allerdings zeigte es sich, dass die Friedensbaukosten endgültig überholt waren und sich eine Anpassung an die Weltwirtschaftspreise sich entwickelt hatte. Erst im Jahre 1925, nach Einführung der Hauszinssteuer, gelang es, die Finanzierung der Bauvorhaben zu regeln. Es zeigte sich dementsprechend eine lebhafte Bautätigkeit, die im Jahre 1927 einen hohen Stand erreichte.

Insgesamt wurden durch die Genossenschaft in den Jahren 1914 - 1927 181 Einfamilienhäuser, 4 Geschäftshäuser, 1 Zweifamilienhaus, 6 Dreifamilienhäuser und 33 Vierfamilienhäuser mit 337 Wohnungen erstellt. Nachdem 86 Häuser mit 89 Wohnungen an Genossen zu Eigentum aufgelassen wurden, verblieben im Besitz der Genossenschaft noch 139 Häuser mit 248 Wohnungen.

Zur Förderung des Wohnungsbaus und um den vielen Wohnungssuchenden zu helfen, erschloss die Stadt östlich der Schoellerstraße ein großes Gelände, für das vom Stadtsiedlungsamt ein Bebauungsplan aufgestellt war. In dankenswerter Weise überließ die Stadt aus ihrem Grundbesitz in diesem neuen Siedlungsgelände der Genossenschaft ausreichendes Bauland, so dass sie für die nächsten Jahre zur Durchführung ihres Bauprogramms über hinreichendes Bauland verfügte. Der breite, das ganze Gelände durchziehende Grüngürtel gab dem neuen Stadtteil seinen Namen.

Es folgte nun eine äußerst rege Bautätigkeit. Ganze Straßenzüge wurden im neuen Siedlungsgelände in den Jahren 1928 - 1932 bebaut. Nach Fertigstellung der Häuser in der Freiheits- und Goebenstraße folgte die Bebauung des Meiringplatzes, der Werderstraße und der Blücherstraße. Insgesamt wurden in diesen 5 Jahren 95 Häuser mit 371 Wohnungen gebaut, und zwar vorwiegend in zweigeschossigen Vierfamilienhäusern mit Kleingärten.
Nach Fertigstellung dieser Wohnungen konnte der Mehrzahl der Mitglieder eine Wohnung zugeteilt werden.

Wenn auch die Bautätigkeit in diesen Jahren sehr rege war, so hemmte doch die inzwischen aufgekommene Wirtschaftskrise die weitere Entwicklung der Genossenschaft. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise ( nach 1929 ) zeigten sich in der großen Arbeitslosigkeit. Sie zog bei vielen Mitgliedern der Genossenschaft eine so starke Senkung des Einkommens nach sich ( meist hatten sie nur Arbeitslosenunterstützung ), dass sie ihre Miete nicht mehr bezahlen konnten.
Die Jahresbilanz von 1933 wies an Mietforderungen ( Mietrückständen ) einen Betrag aus, der etwa die Hälfte des Jahresmietsolls ausmachte. In dieser außerordentlich schwierigen finanziellen Lage bot die Stadtverwaltung Düren der Genossenschaft ihre Hilfe an. U.a. stellte sie den Organen der Genossenschaft Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung ehrenamtlich zur Beratung und Mitarbeit zur Verfügung, die dann durch ihre Tätigkeit in den Organen zur Gesundung des Unternehmens wesentlich beitrugen. Aus dieser Zeit datiert die enge Personalverbindung mit der Stadtverwaltung Düren. Sie besteht vor allem darin, dass die Stadt Düren effektive Mitarbeit in den Organen der Genossenschaft leistet, und zwar durch Bereitstellung von Organmitgliedern aus Verwaltung und Stadtvertretung.
Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen aus dem Jahre 1943 musste die Genossenschaft drei kleinere Genossenschaften "Birkesdorf, Kreuzau und Langerwehe" mit allen Aktiven und Passiven übernehmen.

Die Neubautätigkeit kam zum Erliegen und ruhte ganz in den folgenden Kriegsjahren.

Bei einem Bestand von 246 Häusern mit insgesamt 654 Wohnungen verblieb es bis gegen Ende des zweiten Weltkrieges.

Durch die Bombenangriffe, insbesondere am 16. November 1944, wurde die Stadt Düren fast vollständig zerstört. Auch die Genossenschaft hatte schwerste Gebäudeschäden erlitten, doch blieb ein großer Teil der im Grüngürtel gelegenen Wohnungen - wenn auch größtenteils mit erheblichen Kriegsschäden behaftet - erhalten und bot vielen zurückkehrenden Dürener Bürgern die erste Notunterkunft. Zwar konnten unter Mithilfe der Mitglieder teilbeschädigte Wohnungen wieder bewohnbar gemacht werden, doch mussten zur Beseitigung der schweren Schäden erhebliche Mittel durch die Genossenschaft beschafft werden.

An eine Neubautätigkeit konnte zunächst nicht gedacht werden, da die Instandsetzung und Erhaltung der verbliebenen Wohnungen den ganzen Einsatz der Genossenschaft erforderte.

Die Stadt Düren half durch Bereitstellung von Darlehen und Übernahme von Geschäftsanteilen an der Wiederherstellung des noch instandsetzungsfähigen Wohnungsbesitzes der Genossenschaft. Gemäß einem Beschluss der Mitgliederversammlung wurde der Name der Genossenschaft in "Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft für Stadt und Kreis Düren e.G.m.b.H." geändert, um damit dem erweiterten Aufgabengebiet Ausdruck zu geben.

Erst in den Jahren 1950/1951 konnte mit dem Wiederaufbau verschiedener total zerstörter Häusergruppen begonnen werden. Bis zum Jahre 1959 wurden alle total zerstörten Häuser wiederhergestellt. Einschließlich einiger Neubaugruppen konnten von 1950 - 1959 82 Mietshäuser mit 388 Wohnungen errichtet werden.

In der Mitgliederversammlung vom 22. Aug. 1959 wurde die Erhöhung des Geschäftsanteils auf 400,-- DM beschlossen. Diese Maßnahme war wegen der enorm gestiegenen Baukosten dringend erforderlich, zumal weitere größere Bauvorhaben in Planung waren.

Im Sommer 1963 wurden in der Blumenthalstraße 48 Wohnungen fertiggestellt und mit dem Bau von 66 weiteren Wohnungen begonnen, so dass die Genossenschaft nach Fertigstellung des 2. Abschnittes Blumenthalstraße über insgesamt 248 Häuser mit 934 Wohnungen verfügte. Außerdem wurden seit Bestehen der Genossenschaft 95 Garagen, 10 Ladenlokale und weitere Betriebsräume für mehrere Gewerbebetriebe gebaut. Damit war die Genossenschaft am Wiederaufbau der Stadt Düren nicht unwesentlich beteiligt.

Ende 1963 zählte die Genossenschaft über 1100 Mitglieder. 
 

1968 erwarb die Genossenschaft ein unbebautes Grundstück an der Binsfelder Straße mit insgesamt 45.595 qm. Auf dem Grundstück wurden von 1973 - 1998 16 Häuser mit 234 Wohnungen, 1 Tiefgarage mit 50 Einstellplätzen und eine Gartenanlage mit 38 Mietergärten geschaffen.

1989 wurde mit der Modernisierung und Verbesserung des Wohnungsbestandes begonnen. Insgesamt wurden bis Ende 2003 33 Häuser mit 90 Wohnungen modernisiert und an die heutigen Wohnansprüche angepasst.

Die Genossenschaft verwaltete neben ihrem eigenen Bestand auch den Bestand der Gemeinnütziger Dürener Bauverein AG. Hinzu kam die Verwaltung eines Teils des städtischen Hausbesitzes ab dem Jahr 1972. Ein großer Einschnitt erfolgte 1989 durch die Einführung des Steuerreformgesetzes. Mit Wirkung vom 01.01.1990 wurde das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz und die damit verbundenen gemeinnützigkeitsrechtlichen Bindungen aufgehoben.

Die Genossenschaft hatte die Möglichkeit, steuerbefreite Vermietungsgenossenschaft zu bleiben, konnte aber nicht mehr die bisherigen Nebengeschäfte, wie Verwaltung des Dürener Bauvereins oder des städtischen Hausbesitzes, ausüben. Da der Dürener Bauverein als Aktiengesellschaft auf jeden Fall steuerpflichtig wurde, übernahm der Bauverein die Verwaltung von Genossenschaft und städtischem Hausbesitz einschließlich dem Personal der Genossenschaft. Seitdem hat die Genossenschaft kein eigenes Personal mehr und lässt ihre Geschäfte vom Bauverein führen.

Ende 2003 befanden sich im Besitz der Genossenschaft 260 Häuser, 1.257 Wohnungen, 5 Gewerbeeinheiten, 196 Garagen und 2 Tiefgaragen mit 70 Einstellplätzen. Die Wohn- und Nutzfläche betrug 81.328 qm. Der Grundbesitz betrug 186.569 qm.

Ende 2003 zählte die Genossenschaft 2.165 Mitglieder mit 3.236 Geschäftsanteilen.

In Düren-Birkesdorf wurde das Haus Matthias-Claudius-Str. 17 im Jahre 2005 und das Haus Kopernikusstr. 67 im Jahre 2007 modernisiert.

Die Um- und Ausbauarbeiten der Wohnanlage Düren, Blücherstr. 88-92 wurden auf der Grundlage eines bautechnischen Gutachtens und unter Beachtung des Denkmalschutzes im Jahre 2007 fertig gestellt. Es entstanden so 12 neu gestaltete Wohnungen die jetzt u. a. über einen neu angebauten Balkon verfügen. Alle Wohnungen wurden an einer neu eingebauten Zentralheizung mit Warmwasserversorgung ange-schlossen.

Im Jahr 2008 wurden in den Häusern Grüngürtel 7 und 9 die Wohnungen jeweils zusammengelegt und die Häuser zu Einfamilienhäusern umgebaut. Die gleichen Baumaßnahmen fanden im Jahre 2009 im Haus Grüngürtel 4 statt.

Um auch in Zukunft ein attraktives und bedarfsgerechtes Wohnungsangebot in Düren bieten zu können und eine langfristige Sicherung der Vermietbarkeit zu erreichen wurde im Jahr 2010 mit der Modernisierungsmaßnahme unserer Wohnanlage Düren, Blumenthalstraße begonnen.

Eine barrierearme/-freie Erschließung aller Geschosse durch Einbau eines Aufzuges wurde geplant und soweit bautechnisch möglich auch durchgeführt.

Die Um- und Ausbaumaßnahme Blumenthalstr. 26 – 28 mit 16 Wohnungen wurden im Jahre 2010 abgeschlossen.

Im Jahr 2011 wurden im Haus Grüngürtel 2 durch Umbau die Wohnungen zusammengelegt und das Objekt zum Einfamilienhaus umgebaut

In den Jahren 2011 und 2012 wurde die Um- und Ausbaumaßnahme Blumenthalstr. 27–35 mit 32 Wohnungen durchgeführt. Durch die Modernisierung wurden die Wohnungen dem heutigen Standard in Ausstattung und Wärmedämmung angepasst.

Im Jahr 2012 wurden im Haus Grüngürtel 19 durch Umbau die Wohnungen zusammengelegt und das Objekt zum Einfamilienhaus umgebaut.

Im Sommer 2012 wurde mit der Um- und Ausbaumaßnahme Blumenthalstr. 34–36 mit 16 Wohnungen begonnen. Durch die Modernisierung wurden die Wohnungen dem heutigen Standard angepasst. Weiterhin wurden Aufzüge eingebaut.

Im Herbst 2012  wurde mit dem Umbau des Einfamilienhauses Zülpicher-Str. 153 begonnen. Durch die Modernisierung wird das Haus dem heutigen Standard angepasst. Zur Schaffung von zusätzlicher Wohnfläche wurde ein rückwärtiger Anbau an das Haus angebaut.

Ende 2012 wurde mit der Um- und Ausbaumaßnahme Blumenthalstr. 38–40 mit 16 Wohnungen begonnen. Durch die Modernisierung werden die Wohnungen dem heutigen Standard angepasst und wird im Haus 38 darüber hinaus ein Aufzug eingebaut.

Die Modernisierungsmaßnahmen zur Bestandsverbesserung wurden auch im Jahre 2012 weitergeführt. Es wurde in 2 Wohnungen eine Gasetagenheizungen eingebaut. Weiterhin wurden in 20 Wohnungen umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Im Wesentlichen handelt es sich um Heizungseinbauten, Badsanierungen,  Erneuerung der Türen, Erneuerung der Elektroinstallation und des Fußbodenbelages, sowie Anstrich- und Tapezierarbeiten.

Zum 31.12.2012 hatte die Genossenschaft  einen Bestand von 256 Häusern mit 1217 Wohnungen und 4 gewerblichen Einheiten.

Ebenso befanden sich 247 Garagen und 88 PKW-Stellplätze im Bestand der Genossenschaft

 Ende 2012 zählte die Genossenschaft 1.928 Mitglieder mit 3.742 Geschäftsanteilen.